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Ergänzungen zur Yangtsekreuzfahrt

Überblick über die Drei Schluchten TOP»

Der eindruckvollste Abschnitt des Yangtse sind die Drei Schluchten: Qutang-, Wu- und Xiling- Schlucht, kollektiv bekannt als Sanxia ("San" ist "Drei", "Xia" bedeutet "Schlucht", also drei Schluchten. Insgesamt sind sie mit Zwischenabschnitten 192 km lang. Die Qutang-Schlucht, berühmt für ihre Pracht, ist nur 8 km lang. Die Wu-Schlucht, 44 km lang, ist bekannt für ihre Tiefe und ihre ruhige Schönheit. Die 12 Gipfel ihrer Steilwände werden als die Zwölf Schwestern bezeichnet. Unterihnen gilt der Gipfel der Göttin als der schönste. Die Xiling Schlucht ist 66 km lang und hat viele starke Strömungen und Strudel, was sie früher sehr gefährlich machte.

Xiling-Schlucht

Sie ist bekannt für ihren kalkhaltigen Sand. Es gibt hier über 170 Karsthöhlen, die zum Teil noch heute bewohnt sind.

Wu-Schlucht

Die Wu-Schlucht,etwa 44 km lang, ist sehr tief, und strömt in engen Windungen zwischen den 1000 m hohen Steilwänden hindurch. Ihre eindruckvollsten Attraktionen sind die zwölf Gipfel, die sich gerne in Wolken und Nebelwirbeln verstecken. Zu jedem dieser Gipfel gibt es eine Legende und die Spitze der Gottheit gilt als Verkörperung der Göttin Yaoji .

Qutang-Schlucht

Die Qutang-Schlucht, etwa 8 km lang, ist die kürzeste, aber auch die gefährlichste wegen starker Stromschnellen und hoher Klippen.. Der engste Teil ist weniger als 100 Meter breit, die breiteste Stelle nur 150. Die Felswände auf beiden Seiten sind bis zu 1200 m hoch, und die wilde Strömung wird immer wieder von Sandbänken und Klippen unterbrochen.

Städte und Sehenswürdigkeiten entlang dem Yangtse-Fluß TOP»

Yichang

Die Stadt Yichang liegt an der Grenze zwischen Ober- und Mittellauf des Yangtse in West-Hubei. Wegen des Staudamms der Drei Schluchten ist sie jetzt ein wichtierg Hafen für Fahrten nach Wuhan oder Chongqing. Die Gesamtfläche beträgt 21 084 qkm und die Bevölkerungszahl 3,89 Mio. Menschen. Davon macht die Fläche des Stadtgebiets 200 qkm, und in der Kernstadt wohnen ca. 500.000 Menschen . Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 16 -18C .

 

Yichang grenzt im Westen an die drei Schluchten und ist schon von alters her ein Sammel- und Verteilungszentrum für Materialien in Westhubei und Ostsichuan und ein Verkehrsknotenpunkt.

Jingzhou

Jingzhou, wurde im 3. Jh.v.Chr. .auf einer Insel im Yangtse als Wasserschloß gegründet und 600 Jahre später mit einer Stadt befestigt. Heute umgibt sie noch eine vollkommen erhaltene, 9300 m lange Stadtmauer aus der Song–Zeit. Hier empfiehlt sich ein Besuch des Jingzhou-Museums, in dem eine männliche Mumie aus der Han–Zeit ausgestellt ist.

Wuhan

Die Stadt Wuhan liegt an der Mündung des Hanshui-Flusses in den Yangtse und an der Eisenbahnlinie Beijing-Guangzhou. Das Stadtgebiet setzt sich zusammen aus den ehemals selbständigen Städten Wuchang, Hankou und Hanyang. Wuhan ist Provinzhauptstadt und hat 3,35 Mio. Einwohner. Wuhan zählt zu den bekannten historischen Kulturstätten Chinas. Sie wurde in der Vergangenheit Jiangxia genannt. Gegen Ende der östlichen Han-Dynastie und in den Anfangsjahren der Drei Reiche wurde hier die Stadt Xiakou gebaut. Hankou entwickelte sich zu Beginn der Ming-Zeit zu einem berühmten Handelsmarkt und war in alter Zeit einer der vier bedeutendsten Märkte Chinas. 1926 wurde hier die Stadt Hankou gegründet. 1949 wurden diese drei Städte zur Stadt Wuhan zusammengelegt.. Wuhan liegt in subtropischer Zone mit einem feuchten Monsunklima, im Sommer ist es sehr heiss Die höchste Temperatur im Juli bzw August erreicht über 40°C; damit zählt sie zu den drei heissesten Städten Chinas.

 

Wuhan hat eine revolutionäre Tradition. Die Revolution von 1911 fand zuerst in Wuchang statt. Die Nordfeldzugsarmee wählte Hankou als ihre Hauptstadt, nachdem sie Wuchang erobert hatte. Wuhan bietet viele touristische Attraktionen wie Donghu-See, Guiyuan-Tempel, Guqintai, Guishan-Berg und Huanghe-Turm. Von Wuhan aus kann man eine faszinierende Schiffsfahrt durch die drei Schluchten und die berühmten Städte entlang dem Yangtse machen.

ChongqingTOP»

Chongqing (Abkürzung: Yu, auch Berg-, Fluss;- und Nebelstadt genannt) am Zusammenfluss von Yangtse und Jialing hat eine Geschichte von mehr als 3000 Jahren. In dieser Stadt gibt es wegen der zahlreichen Hügel kaum Fahrräder. Sie ist die grösste Industrie- und Handelsstadt Südwest-Chinas und heute auch eine regierungsunmittelbare Stadt des Landes. Mit 30 Mio. Einwohnern avancierte der Grossraum Chongqing zur grössten regierungsunmittelbaren Stadt noch vor Shanghai mit 16 Mio. Sie zählt aus mehreren Gründen zu einem wichtigen Reiseziel: Zum einen ist Chongqing eine besonders reizvolle Bergstadt. Des Weiteren befindet sich in ihrer Nähe in Dazu eine wahre Schatzkammer mit Reliefs aus dem chinesischen Altertum. Und ausserdem ist sie ein beliebter Ausgangspunkt für Fahrten durch die Drei Schluchten des Yangtse. Jedes Jahr findet hier zwischen Mai und Juni das internationale Drei-Schluchten-Reisefest statt.

 

Die Stadt ist zwar hauptsächlich als Abfahrtsort für die Yangtse-Kreuzfahrt interessant, doch hat man bis zur Abfahrt des Yangtse Schiffes noch Zeit, dann lohnt ein Bummel durch das Zentrum zwischen Befreiungsdenkmal und den Docks am Tor, Das Den Himmel Grüsst (chaotianmen). Das Stadtbild unterliegt einem raschen Wandel, die Modernisierung der Innenstadt lässt kaum Zeit zum Luftholen, aber immer noch gibt es zahlreichen interesssante Gassen zu entdecken, die von der allgegenwärtigen Abrissbirne übersehen wurden.

Wanxian

Einer der wichtigsten und größten Häfen am Yangtse und Stadtbeziek von Chongqing. 50 Prozent der Einwohner müssen nach Fertigstellung des Drei-Schluchten-Projekts umgesiedelt werden.

Baidi

Baidi oder Baidicheng (Weißer Kaiser) liegt am Eingang der Qutang-Schlucht. Viele historische Anekdoten und Geschichten über die Stadt des Weissen Kaisers werden noch heute erzählt. Baidi gilt als Stadt der Gedichte, aber auch viele andere Relikte aus der Zeit der Sue-, Yuan-, Ming- und Qing-Dynastien werden hier aufbewahrt..

Wushan

Hier liegen die drei Kleinen Schluchten, und zwar die Drachentor- die Nebel- und die Smaragdschlucht. Empfehlenswert ist auch eine Bootsfahrt den Daning hinauf, ein Nebenfluss des Yangtse. Die Landschaft ist einfach bezaubernd.

Hängende Särge

Immer wieder finden sich in Felsspalten und Aushöhlungen Särge.Diese sogenannten „Hängenden Särge“ wurden vor ca. 2000-3000 Jahren von den damaligen Bewohnern dort hin gebracht .Wie diese Särge da hinauf kamen, ist nicht genau bekannt.Warum wurden sie dort hingehängt ? Hier werden mehrere Gründe genannt:
  • Erstens, damit man näher am Himmel ist.
  • Zweitens klingt das Wort für Sarg wie die für Beamter und Reichtum.
  • Drittens Schutz vor g wilden Tieren.
  • Wie hat man die Särge so hoch gehängt?
  • Nach einer Theorie wurden sie von oben her abgeseilt, nach einer anderen über Holzstege befördert, die in die Felswand gebaut wurden.

Der Shennong-Bach in Badong TOP»

Im Gebiet der zwei erschlossenen Schluchten des Shennong-Baches (Longchang- und Yingwu-Schlucht) wird ein 20 km langer und 1,33 qkm großer See entstehen, was dort das beliebte Rafting in einem flachen Boot künftig unmöglich machen wird. Doch die Mianzhu- und die Yanguan-Schlucht, die bisher nicht zu erschließen waren, werden dank der Verbesserung der Verkehrsbedingungen ideale Plätze für das Rafting in einem alten Holzboot und für das altertümliche Treideln sein. Die Longchang-Schlucht mit ihrer schönen Landschaft wird hingegen für den Rudersport und Schlepptau-Fahren auf dem Stillen See im Stil der Tujia-Nationalität genutzt werden können. Zwei Programme für den Shennong-Bach werden den Touristen angeboten. Erstens, flussabwärts: vier bis sechs Stunden. Sie fahren zuerst mit dem Auto zum Eingang der Mianzhu-Schlucht (eine Stunde).

Von dort aus erleben sie ein 1 -2 km langes Treideln (in einem alten Holzboot). Dann steigen sie auf ein umweltfreundliches Tourenboot, um die schöne Mianzhu-Schlucht zu bewundern. Unterwegs erleben sie im Longchuanhe-Touristenzentrum die Gesänge und Tänze sowie ein Drachenbootrennen der Tujia-Nationalität. Nach dem Mittagessen genießen sie wieder in einem Tourenboot die schöne Landschaft der Longchang-Schlucht.

Schließlich kehren sie zum Yangtse-Passagierschiff zurück. Zweitens, flussaufwärts: zwei bis vier Stunden. In Xirangkou steigen sie auf ein altes Holzboot, das von dort aus von Treidlern bis zum Longchuanhe-Touristenzentrum gezogen wird. Im Touristenzentrum erleben sie die Gesangs- und Tanzkunst der Tujia-Nationalit?t und nach dem Essen fahren sie auf einem Dampfer nach Xirangkou zurück. Da die Besonderheiten der früheren Programme für den Shennong-Bach behalten werden, haben Touristen bei diesen beiden Programmen mehr Möglichkeiten, sich an Veranstaltungen zu beteiligen, die Sitten und Gebräuche kennen zu lernen und die schöne Landschaft bei jedem Wetter und unter allen hydrologischen Bedingungen zu genießen.

Shibaozhai

Shibaozhai besteht im Wesentlichen aus drei Teilen: dem Tor, der zwölfstöckigen Pagode und dem Tempel oben auf dem Felsen.. Die hölzerne rote Pagode ist ca. 50 m hoch und wurde unter der Qing-Dynastie errichtet. Auf Treppen gelangt man nach oben zum Tempel, von wo man eine prächtige Aussicht auf den Fluss hat.

Der Quyuan-Tempel in Zigui

Der Tempel ist ursprünglich 820 unter der Tang-Dynastie erbaut worden zum Gedenken an den grossen Vaterlandsdichter Qu Yuan, der zur Zeit der Streitenden Reiche lebte, wurde zerstört und wieder aufgebaut und 1978 wegen des steigenden Wasserspiegels nach Xiangjiaping in der neuen Kreisstadt Zigui verlegt. Zigui liegt am Ausgang der Xiling-Schlucht. Nicht weit davon mündet der XiangXi (Duftender Bach) in den Yangtse. Dort finden sich das Grab und eine Gedenkstätte für Qu Yuan. Sie können ein Drachenboot nehmen und auf dem Xiangxi in die Heimatstadt von Wang Zhajoun, im alten China eine berühmte Shönheit fahren.

 

Im Jiangdu-Tempel am Phönixberg kann man an Veranstaltungen zum Kennenlernen der lokalen Sitten und Gebräuche oder an Opferzeremonien teilnehmen.

Fengdu - die Geisterstadt TOP»

Diese Kreisstadt mit 780 000 Einwohner wurde nun komplett auf die andere Seite des Flusses verlegt.

 

Eigentlich ist der Name falsch, es müsste nämlich Dämonenstadt heissen und zwar weil man glaubt, dass grundsätzlich alle zuerst einmal in die Umwelt der Dämonen kommen. Dort wird dann entschieden, ob man ins Paradies kommt oder als Tier auf die Erde zurückkehrt. In den Tempelanlagen sind die verschiedenen Religionen wie z.B. taoistische und buddhistische vermischt. Der Taoismus ist die älteste Religion in China.Diese Hauptstadt der Unterwelt ist schon vor 1600 Jahren erbaut worden und immer wieder abgebrochen und verändert worden. Auch die Thesen des Konfuzius spielen hier im Tempel eine grosse Rolle. Seine Eckpunkte sind die fünf zwischenmenschlichen Beziehungen wie z.B.zwischen Kaiser und Untertanen, Ehemann und Frau, Bruder und Schwester, Freund und Freund. Diese Philosophie existiert schon 2000 Jahre.

 

Im Eingangsbereich können Sie den 7 m hohen Himmelsgott sehen.

 

Aber zurück zum dämonischen Auswahlverfahren: das klingt wohl alles ernster, als es war. Es mussten z.B. 3 Prüfungen absolviert werden. Mit nur drei Schritte musste man über eine Brücke des Blutflusses gehen. Zur Wahl standen 3 Brücken, jede hatte ihre eigene Bedeutung. Eine für Reichtum, eine für Gesundheit und eine für Glück.

 

Eine weitere Prüfung ist das Übertreten der Schwelle. Hier können Sie auswählen, ob Sie beim nächsten Leben eine Frau oder ein Mann sein möchten. Mit dem rechten Fuss über die Schwelle zu treten bedeutet, dass man ein Mann wird.

 

Die dritte Prüfung besteht darin, für einige Sekunden auf einen Bein und auf einem kleinen Stein zu stehen. Dabei müssen Sie den Höhlengott ansehen.