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Hongkong
Als die Perle des Orients ist Hong Kong eine schöne anziehende Stadt für Touristen und außerdem einer der wichtigsten finanziellen Märkte der Welt. Hong Kong liegt an der südöstlichen Ecke Chinas und östlich der Mündung des Perle Flusses, sie grenzt südlich an die Stadt Shenzhen und bedeckt eine Fläche von 1.092 qkm. Hong Kong hat eine Bevölkerung von 6,78 Millionen, von denen 96% Chinesen sind und die Minderheit sind andere verschiedene Nationalitäten. Englisch und Chinesisch sind die offizielle Sprache. Geschichte Der historischen Aufzeichnung nach war hier früher ein kleines Fischerdorf. Die Leute kamen seit der Song Dynastie (960 - 1279) hierher und das war damals erst der Anfang der Entwicklung. Hongkong ist der Name einer Stadt und Sonderverwaltungszone an der Südküste der Volksrepublik China. Das an der Mündung des Perlflusses auf einer Halbinsel und über 200 Inseln gelegene Territorium war bis 1997 eine britische Kronkolonie und wurde vertragsgemäß am 1. Juli 1997 an China zurückgegeben.
Das Hongkong von heute ist so verheißend wie nur wenige Orte auf der Welt. Hier scheint sie gelungen, die Verschmelzung von Ost und West. Hongkong ist harmonisch, aber trotzdem hektisch und immer in Bewegung. Die Stadt hat die höchste Bevölkerungsdichte, aber dennoch eine der niedrigsten Kriminalitätsraten der Welt. Um diese Widersprüche zu verstehen, genügt es nicht, alle Sehenswürdigkeiten abzuhaken. Man muss die einzigartige Atmosphäre auf den geschäftigen Straßen der Stadt und die Mentalität der Menschen erleben. Hongkong besitzt seit der Rückgabe an die Volksrepublik China am 1. Juli 1997 den besonderen Status einer Region mit selbstständiger Verwaltung. Dieser Status gilt sowohl für die Halbinsel Kowloon und die dem Festland vorgelagerte, namensgebende Insel Hongkong, als auch für die sogenannten "New Territories". Im Rahmen der von Deng Xiaoping entwickelten Doktrin "Ein Land, zwei Systeme" bleibt das demokratisch marktwirtschaftliche System Hongkongs mindestens 50 Jahre neben dem kommunistischen System der Volksrepublik China bestehen, so dass Hongkongs Rolle als eines der Finanzzentren Asiens gesichert bleibt. Diese Autonomie erlaubt es Hongkong zwar, seine eigenen Gesetze, Zölle sowie seine eigene Währung zu haben, andererseits mischt sich die Regierung in Peking häufig in die Innenpolitik ein. Der Name Hongkong leitet sich vom kantonesischen Wort "Heung Gong" (Aussprache etwa Höeng Gong) ab, was "Duftender Hafen" bedeutet. Die offizielle Bezeichnung lautet Hongkong. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Früher gehörte der Statue Square nicht zu den typischen Zielen eines Besichtigungs- programms von Hongkong, heute allerdings ist er wegen der fantastischen, modernen Architektur rund um den Platz ein Teil des Pflichtprogramms geworden. Der von Richard Rogers entworfene Hauptsitz der Hongkong and Shanghai Banking Corporation nimmt die Südseite des Platzes ein, östlich daneben befindet sich der von I. M. Pei gestaltete Bank of China Tower. Beide sind von weniger bedeutenden, aber ebenso markanten Gebäuden umgeben, welche die Überreste der kolonialen St. Johns Cathedral überragen. Einen weiteren Kontrast bildet das historische Legislative Council Building, der ehemalige Oberste Gerichtshof, auf der Ostseite des Platzes, im dem die teilweise gewählte Nationalversammlung untergebracht ist. Am Wochenende sollte man den Platz wegen der Schwärme von philippinischen und indonesischen Hausgehilfinnen vermeiden, die sich dort in ihrer Freizeit mit anderen zum Schwatzen und Picknicken treffen. Hongkong and Shanghai Bank Building Der bizarre Umriß von Norman Fosters Meisterstück mag zwar auf Papier wenig imposant aussehen (es ist auf den meisten Hongkonger Dollar-Geldscheinen abgedruckt), wenn man aber davor steht, erscheint es gewaltig. Als es 1986 eröffnet wurde, entsprach der beispielhafte Innenhof gerade der neuesten Mode in der Welt der Architektur. Eine Fahrt mit der Rolltreppe ins Innere des hohen, klimatisierten Gebäudes sollte man sich nicht entgehen lassen. Das Gebäude hat kein Mittelstück: Brückenbau-Techniken stützen die Wände und die Konstruktion von außen, deshalb sind alle elf Stockwerke des Innenhofs offen und man hat eine ungehinderte Sicht darauf.
Der Bank of China Tower ist heute Hongkongs National-Denkmal und wurde absichtlich so entworfen, dass er das Hongkong and Shanghai Bank Building nicht überragt. Der chinesisch-amerikanische Architekt I. M. Pei setzte Beijings Absicht zu triumphieren auf anmutige Weise in architektonische Formen um, mit einer hochragenden, unregelmäßigen Fiale, deren Design-Charakteristiken lebhafte Debatten unter Feng-Shui-Liebhabern entfachen. Die drei- und sechseckigen Strukturen muß man einige Minuten lang genau betrachten, um nach einiger Verwirrung die Logik dahinter erkennen zu können. Besucher können bis zum 43. der insgesamt 74 Stockwerke fahren, um von dort einen unglaublichen Blick über den Central-Bezirk zu genießen.
Zu Kolonialzeiten war der Peak eine winzige Bergsiedlung, heute bezeichnet er eine der gesellschaftlich exklusivsten Gegenden, in der die Mieten schwindelerregende Höhen erreicht haben. Normalsterbliche können ihn allerdings immer noch mit der atemberaubend steilen Peak Tram besuchen, einer Drahtseilbahn, die eher an ein Raumschiff erinnert und seit 1888 in Betrieb ist. Oben auf dem Hügel befindet sich der Peak Tower, eine leicht bizarre Aussichtsplattform mit Ausstellungen, diversen Einrichtungen und der Einkaufspassage Peak Galleria. Die dort zu findenden Attraktionen und Geschäfte reichen von ansprechend bis zu unverzeihlich kitschig, dafür gibt es aber zumindest eine Vielzahl von Restaurants und Bars, die den Besucher bei Kräften halten. Der Blick auf die Innenstadt Hongkongs und über das Meer nach Kowloon ist einfach unbeschreiblich, bei Tag wie bei Nacht. Wanderer können den Gipfel des Hügels erklimmen, der etwa 140 m über der Endstation der Drahtseilbahn liegt und Ausblicke auf die übrige Hong Kong-Insel bietet. Der Western Market ist in einem roten Backsteingebäude aus dem Jahre 1906 untergebracht, das am östlichen Ende des Bezirks Central einen ganzen Häuserblock einnimmt. Dieser ehemalige Markt wurde 1991 als ein Einkaufszentrum mit kleinen Geschäften, Souvenir- und Kuriositäts-Ständen wiedereröffnet. In den Läden im Erdgeschoss werden einzigartige Waren verkauft und nicht Sachen, die man normalerweise in Warenhausketten findet. Im ersten Stockwerk wurde eine alte " Kleidergasse " nachgebildet, in der Seide und Stoffe aller Art verkauft werden. Dort befindet sich außerdem ein Dim-Sum-Restaurant und ein ausgezeichneter Antiquitätenladen mit Cafe.
Das Times Square übertrifft alle anderen Einkaufszentren und ist ein riesiger Konsumtempel zu Ehren von Hongkongs Lieblingsgottheit Mammon. Das gewaltige Times-Square-Gebäude beherbergt auf über neun Stockwerken Geschäfte und hat ein imposantes Äußeres mit einer riesigen elektronischen Uhr: Dort zählte man am Silvesterabend 1999 die Sekunden bis zur Jahrtausendwende. Am Wochenende sieht man an den Menschenmassen, die mit den Rolltreppen aufsteigen und vom Bauch dieses riesigen Abgottes verschluckt werden, was es mit dem asiatischen Wirtschaftswunder auf sich hat. Flagstaff House Museum of Tea Ware Das Flagstaff House liegt im wunderschönen Hong Kong Park, von wo aus man die ultramoderne Skyline des Central Bezirks überblicken kann. Es stammt aus dem Jahr 1846 und ist das älteste aus der Kolonialzeit erhalten gebliebene Gebäude in Hongkong. Heute beherbergt es ein Museum mit Teeservicen und Zubehör, Siegeln und anderen Keramikwaren.
Es erscheint passend, daß die Geschichte dieser fortschrittlichen Stadt in einem brandneuen Gebäude präsentiert wird. Dieses neue Museum wurde Ende 2000 in Kowloon eröffnet und beherbergt Ausstellungsstücke dieser Region, die einen Zeitraum von 6000 Jahren abdecken, darunter traditionelle Kostüme, eine riesige Sammlung alter Fotografien, Nachbildungen von alten Dorfhäusern und eine ganze Straße mit einer chinesischen Apotheke, im Stil von etwa 1881. Der Wong-Tai-Sin-Tempel ist ein reich verzierter, traditioneller Tempel im Herzen Kowloons und verbindet buddhistische, konfuzianische und taoistische Traditionen. Wong Tai Sin war ein Schäfer und Alchemist aus Zhejiang, der angeblich ein wunderbares Allheilmittel zusammenbraute. Sein im Hauptgebäude stehendes Standbild wurde 1921 vom Festland hinübergebracht. Das Gebäude ist mit roten Säulen, goldenen Decken und verziertem Gitterwerk ganz besonders farbenprächtig, wenn auch sonst nicht weiter bemerkenswert. Wesentlich faszinierender sind die Wahrsager an ihren dicht aneinandergereihten Ständen und die Scharen von gläubigen Tempelgängern. In China ist das Züchten und Aufziehen von Singvögeln eine althergebrachte Freizeitbeschäftigung und der Yuen Po Street Bird Garden in Hongkong ist gänzlich dieser Leidenschaft gewidmet. Es gibt etwa 70 Verkaufsstände, jeder mit seinem eigenen Singvögelchor, verzierten Käfigen und Käfig-Ausstattungen, die ebenfalls Interesse wecken. Beim Anblick der Bedingungen auf dem Geflügelmarkt in Hongkong würde jeder aktive Tierschützer einen Schlaganfall bekommen, hier aber werden die Vögel gehegt und gepflegt. Man füttert sie sogar mit Honig-Nektar, um ihren Gesang lieblicher zu machen. Gleich nördlich des Vogelgartens befindet sich ein herrlicher Blumenmarkt und nicht unweit vom MTR-Bahnhof in der Tung Choi Street gibt es einen Goldfischmarkt.
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