Qinghai
Übersicht
Die Provinz Qinghai, im Nordosten der Qinghai-Tibet-Hochebene gelegen, verfügt über zahlreiche touristisch interessante Reiseorte: Der Qinghai-See ist der größte Salzwassersee Chinas, in seinem Nordosten befindet sich die bekannte Vogelinsel. Das Natur-
schutzgebiet Menda im Kreis Xunhua erinnert an die tropische Landschaft in Xishuangbanna, Provinz Yunnan. Das Kloster Kumbum (Ta`er si) im Kreis Huangzhong ist eines der sechs größten Lamakloster Chinas. Die Liuwan-Gräber aus der Urgesellschaft sind die größten und am besten erhaltenen ihrer Art in China. Der Qutan-Tempel im Kreis Ledu ist über 600 Jahre alt. Das Qaidam-Becken ist eines der vier größten Becken Chinas. Berühmt sind auch der Beichan-Tempel, die Dongguan-Moschee, das Internationale Jagdgebiet Dulan, der Waldpark Kanbula und die Berge Wufeng und Laoye.
Qinghai ist eines der vier Weidegebiete Chinas. Auf dem weiten Grasland sieht man Pferde-, Yaks- und Schafherden sowie Zelte der Hirten. Die weltbekannten Flüsse Yangtse und Huanghe entspringen in Qinghai. Im Quellgebiet des Yangtse sieht man
” Eispagoden ” und im Quellgebiet des Huanghe zahlreiche Seen und Bäche. In Qinghai leben viele nationale Minderheiten wie Tibeter, Hui, Mongolen, Mandschuren, Tu und Sala. Sie sind fleißig, offenherzig und gastfreundlich und singen und tanzen sehr gern. Touristen können hier ihre Sitten und Gebräuche kennenlernen.
In diesem Jahr erschließt unsere Firma folgende Reiserouten: ”Reise zum Dach der Welt”, ”Reise entlang der Seidenstraße”, Reise entlang der alten Tang- Bo-Straße”.
”Landschafts-Reisen”, ”Waldpark-Reisen”, ”Vogelschau-Reisen” und ”Bergsteigen-Reisen”.
Alle Nationalitäten von Qinghai heißen die Touristen herzlich willkommen!
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Das Kloster Kumbum (Ta`er Si)
Das Kloster Kumbum (chinesisch Ta`er si), in der Gemeinde Lusha`er, Kreis Huangzhong, 30 km von Xining entfernt, wurde im Jahre 1560 während der Ming-Dynastie zum Gedenken an Tsongkaba, den Begründer der Gelben Schule des Lamaismus, erbaut und zählt zu den sechs größten Lamaklöstern der Gelben Sekte in China. In diesem 40 ha großen Baukomplex, bei dem der tibetische Baustil mit dem der Han-Nationalität meisterhaft verbunden wurde, sind die Kleine und Große Golddach-Halle sowie die Große Kapelle am bekanntesten. Das Kloster ist auch bekannt für seine Reliefstickereien, Wandmalereien und Butterfiguren. Nach dem chinesischen Bauernkalender wird hier jährlich im 1., 4., 6. und 9. Monat das Große Gebetsfest gefeiert. Heute steht dieses Lamakloster unter Denkmalschutz.
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Der Sonnen-Mond-Berg und der “Rückfließende Fluss”
Der Sonnen-Mond-Berg befindet sich in der Gemeinde Riyue, Kreis Huangyuan. Der Überlieferung zufolge erhielt die Tang-Prinzessin Wen Cheng während ihrer Heirat nach Tibet vom Kaiser Tai Zong als Mitgift einen “Sonnen-Mond-Spiegel”. Wenn sie Heimweh hatte, konnte sie im Spiegel ihre Familienangehörigen sehen. Als die Prinzessin Wen Cheng diese Gegend passierte, legte sie den Spiegel auf den Berg. Daher erhielt der Berg seinen Namen. Der “Rückfließende Fluss” befindet sich am Fuß des Sonnen-Mond-Berges. Der Sage nach ist der Fluss aus den Tränen der Prinzessin Wen Cheng entstanden. Er floss anfangs ostwärts Prinzessin. Wen bat den Himmelsgott aus Angst, den Fluss zurückfließen zu lassen. Der Himmelsgott erfüllte den Wunsch der Prinzessin. So fließt der Fluss westwärts.
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Xining
Xining im Osten von Qinghai ist die Hauptstadt und das Wirtschafts- und Kulturzentrum sowie der Verkehrsknotenpunkt der Provinz Qinghai. Im Jahre 121 v. Chr. wurden hier Han-Truppen mit General Huo Qubing an der Spitze stationiert. Damals hieß diese Gegend Xiping .Im Jahre 1104 wurde Xiping in Xining umbenannt. In Xining herrscht ein Kontinalklima mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 6,5°C.Im Winter ist es nicht kalt und im Sommer nicht heiß. Die Gesamtfläche von Xining beträgt 350 qkm, die Fläche des Stadt-
gebiets 50 km. Unter der eine Million Menschen zählenden Bevölkerung gibt es neben Han-Chinesen nationale Minderheiten wie Hui, Tibeter, Mongolen, Mandschuren, Tu und Sala, die 23 Prozent ausmachen.
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Die Große Moschee Dongguan
Sie befindet sich in der Dongguan-Straße in Xining und zählt zu den vier größten Moscheen im Nordwesten Chinas. Ihre 1102 qm große Bethalle bietet Platz für 3000 Menschen. Zu beiden Seiten der Gebetshalle liegen zwei palastförmige zweistöckige Gebäude. Vor der Gebetshalle liegt ein 30.000 qm großer, mit Stein gepflasterter Platz, wo sich Jeden Freitag 10.000 Moslems zum Gottesdienst versammeln. Vor dem Haupteingang stehen zwei Manara genannte Türme.
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Der Beichan-Tempel
Dieser daoistische Tempel befindet sich am Hang des Beichan-Berges nahe der Stadt Xining und wurde in der Zeit der Nördlichen Wei-Dynastie erbaut. Zu ihm gehören 9 Grotten und 18 Höhlen sowie der Kuixing-Turm. In den Grotten und Höhlen sieht man heute noch gut erhaltene Wandmalereien und mythtische Figuren. Der Kuixing-Turm ist ein zweistöckiger Bau mit Holz- und Ziegelkonstruktionen. Von hier aus kann man mit einer Seilbahn den Berggipfel erreichen, von wo aus man die ganze Stadt überblicken kann.
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Der Qinghai-See
Der Qinghai-See befindet sich im Nordosten der Provinz Qinghai, 150 km von Xining entfernt. Mit einer Fläche von 4500 km ist der Qinghai-See der größte Binnensee Chinas. Der See ist fischreich. Eine bekannte Fischart im See ist Gymnocypris przewalski. Solche Fische wachsen sehr langsam. Ein 10 jähriger Fisch wiegt nur 500 Gramm. Sein feines Fleisch schmeckt sehr gut. Am Seeufer sieht man weites Grasland. Hier leben tibetische Hirten. Die Landschaft ist im Sommer besonders faszinierend.
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Die Vogelinsel
Sie befindet sich im nordwestlichen Teil des Qinghai-Sees.Jedes Jahr im April kommen zahlreiche Zugvögel wie Sprenkelkopf-Wildgans, Braunkopf-Möwe und Kormoran aus Indien und Südasien zum Brüten hierher. In kurzer Zeit bauen sie sich auf dieser nur ca.1 qkm großen Insel dichtgedrängt ihre Nester. Im Mai und Juni beginnen die Weichen mit der Brut. Weiße und gesprenkelte Eier bevölkern bald den Strand. Die Jungen schlüpfen bald. Im Juni drängen sich Jung- und Altvogel auf der Insel. Im Oktober fliegen sie wieder südwarts zum Überwintern. Und so geht es Jahr für Jahr.
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Der Tempel Qutan
Dieser buddhistische Tempel in der Gemeinde Qutan, Kreis Ledu, 80 km von Xining entfernt, wurde Anfang der Ming-Dynastie erbaut. Nach seiner Fertigstellung erhielt der Tempel von dem Kaiser Zhu Yuanzhang als Geschenk eine Tafel, auf der Kaiser Zhu den Namen des Tempels geschrieben hatte. Dieser Sakralbau weist einen typischen Palastbaustil der Ming-Dynastie auf. Auf der Mittelachse befinden sich der Haupteingang, die Jinggang-, die Quqan-, die Baoguang und die Longguo-Halle. Zu ihren beiden Seiten stehen der Kaiserliche Denkmal-Pavillon, der bemalte Wandergang, Pagoden, Kapellen und Glockentürme. Im 360 m großen Wandergang sieht man viele bunt bemalte Bilder, die das Leben von Sakyamuni darstellen. Heute steht dieser Tempel ebenfalls unter Denkmalschuts.
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Liuwan-Gräber
Sie befinden sich bei dem Dorf Liuwan, Gemeinde Gaomiao, Kreis Ledu, 80 km von Xining entfernt, und sind die größten Grabstätten aus der Urgesellschaft in China. Auf einer Fläche von 110.000 m wurden hier insgesamt 1,500 Gräber gefunden. Unter den 30.000 freigelegten Grabbeigaben gibt es Steingeräte,Knochen- und Tonwaren. Die Grabbeigaben gehören jeweils zu der Majiayao-, der Qijia- und der Xindian-Kultur. Heute wurden hier ein Museum und ein Tonwaren-Forschungszentrum errichtet.
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Der Salzsee Chaka
Chaka im Mongolischen “Salzmeer”, befindet sich im Osten des Qaidam–Beckens und nimmt eine Fläche von 105 qkm ein. Er ist ein wichtiger Salzlieferant der Provinz Qinghai. Touristen können hier mit einem kleinen Zug Salzgewinnungsorte besichtigen und in Touristenhotels Unterkunft finden.
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Das Tu-Dorf Minsu
Das Tu-Dorf Minsu befindet sich im Autonomen Kreis Huzhu der Tu-Nationalität, 40km von Xining entfernt. Das Dorf hat über hundert Haushalte mit 500 Menschen. Die Tu haben ihre eigene Sprache, aber keine Schrift und benutzen so die Han-Schrift. Sie haben auch ihren eigenen Kleidungsstil. Die Frauen ziehen gern an der Seite geknöpfte Jacken an, deren Ärmel aus 5 verschiedenfarbigen Baumwollstoffen gefertigt sind. Seit alters her sind die Tu für ihr Singen und Tanzen bekannt. Jedes Jahr werden traditionelle Blumenfeste(Gesangsfeste) veranstaltet.
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Der Nationale Waldpark Beishan
Dieser Waldpark befindet sich im Autonomen Kreis Huzhu der Tu-Nationalität,100km von Xining entfernt. Hier gibt es über tausend Pflanzenarten und hundert Tierarten. Der Park umfasst die fünf Landschaftsgebiete Langshika Kasuxia, Yuanpu–Duban, Zhalonggou und Xiahe, mit mehr als 30 Aussichtspunkten. Hier wurden Hotels, Touristendörfer, Restaurants und Tanzlokale und eine Tier- und Pflanzenausstellungshalle errichtet.
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Die “Salzbrücke” Wanzhang
Bei dieser ”Salzbrücke” handelt es um sich einen 32 Kilometer langen Abschnitt der Qinghai–Tibet–Landstraße, der aus Salzblöcken über den Qarhan–Salzsee gelegt wurde. Der Salzsee befindet sich in der Mitte des Qaidam–Beckens, 60 Kilometer nördlich der Stadt Golmud und mit einem Vorkommen von 60 Milliarden Tonnen ist er der größte Salzsee Chinas. Seine Salzlake enthalt viele Elemente wie Kalium, Natrium, Lithium und Magnesium. Touristen bewundern die schönen Salzkristalle und die herrliche Steppenlandschaft .
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Die Nationale Waldpark Kanbula
Dieser Waldpark befindet sich im Nordwesten des Kreises Jianzha 131, km von Xining enfernt und hat eine Fläche von 3917 qkm. Hier gibt es über 50 Sehenswürdigkeiten und buddhistische Tempel. In der Umgebung liegt das Wasserkraftwerk Lijiaxia. Der Waldpark ist sommerfrisch und zieht nicht nur Touristen, sondern auch Pilger an .
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Das Kloster Youning
Dieses Kloster befindet sich im Autonomen Kreis Huzhu der Tu-Nationalität, 90 km von Xining entfernt. Es wurde im Jahre 1604 erbaut. Seine Nachfolger Zhangjia, Tuguan, Songbu, Quezang und Wangfo trugen ebenfalls den Titel “Lebendiger Buddha” und wurden in der Qing-Zeit von Kaisern zu örtlichen Beamten ernannt. Nach dem Bauernkalender werden hier jährlich vom 14. bis 15. Tag des 1. Monats und vom 7. bis 9. Tag des 6. Monats Gebetsfeste gefeiert.
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Der Mengda-Himmelsee
Mengda ist ein Gebirgssee im Kreis Xunhua, 150 km von Xining entfernt. Er hat eine Fläche von 29 ha und ist bis 30 Meter tief. In der Umgebung des Sees gibt es dichte Wälder, in denen 550 Pflanzenarten wie Fichten, Tannen und Kiefern wachsen und seltene Tiere wie Blauschaf und Schneehuhn beheimatet sind. Heute ist diese Gegend ein Naturschutzgebiet.
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Die ehemalige Wohnstätte des 10. Panchen Lama
Diese Wohnstätte befindet sich im Südwesten der Gemeinde Jishi des Autonomen Kreises Xunhua der Sala-Nationaliät. Sie umfasst ein Hofhaus mit einer Kapelle und ein ebenerdiges Haus im chinesischen Baustil, sowie drei Etagenhäuser im tibetischen Baustil. In der Mitte der Kapelle steht ein Altar mit zwei Kerzenleuchtern aus Gold und einem Weihrauchfass aus Silber. Auf der Wand hinter dem Altar hängt ein Bild des 10. Panchen Lama.
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